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Weihnachten und Silvester im Bayerischen Bahnhof

Ob festlicher Weihnachtslunch oder ausgelassene Silvesternacht – bei uns können Sie das Jahr in gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen. Ab sofort sind die Tickets für unsere winterlichen Veranstaltungen im Bayerischen Bahnhof und Dolden Mädel Leipzig in unserem Webshop erhältlich:

🍽️ Weihnachtslunch am 25. & 26. Dezember – freuen Sie sich auf ein reichhaltiges Mittagsbuffet mit klassischen Weihnachtsgerichten und winterlichen Spezialitäten.

🎆 Silvesterparty am 31. Dezember – feiern Sie mit uns bei DJ-Musik, Buffet und Mitternachtssnack stimmungsvoll ins neue Jahr!

🎟️ Jetzt Tickets sichern – bequem in unserem Webshop.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen unvergessliche Momente zum Jahresausklang zu erleben!

Presseinformationen

Landesweit haben sich Likörmanufakturen mit handwerklich produzierten, hochprozentigen und historischen Spirituosen etabliert. Zwei Unternehmen erregen mit „ Allasch“ in Leipzig Aufmerksamkeit.

Im kalten Januar 1923 eröffnet der junge Leipziger Kaufmann Wilhelm Horn eine Branntwein- und Likörfabrik und begeht eine kleine Frechheit: Er verwandelt einen süßen, hochprozentigen Kümmellikör, der ursprünglich vom lettischen Gut Allasch stammt, in ein „Echtes“ Leipziger Original.

„…“Nur vier Kilometer entfernt erzählt in einer weiteren Destillerie am Bayerischen Bahnhof Frank Wiegand eine andere Geschichte – die der Familie Horn. Firmengründer Wilhelm Horn kann nach dem Krieg sein Spirituosengeschäft zwar fortsetzen, wird aber 1972 enteignet, sein Betrieb als VEB Sektkellerei Leipzig verstaatlicht. Nach der deutschen Wiedervereinigung gründet Sohn Klaus die neue „Wilhelm Horn Leipzig GmbH“. 2005 erscheint er bei den erfolgreichen Gastronomen am Bayerischen Bahnhof, die sich bereits mit der Kreation des Leipziger Gose-Biers einen Namen gemacht haben – ebenfalls ein Leipziger Original. Die hauseigene Brauerei sorgt dafür, dass das Traditionsgetränk bis heute lebendig bleibt. „Klaus Horn wollte das Geschäft aus Altersgründen weitergeben und wusste vom Erfolg unserer Gose“, erzählt Betriebsleiter Wiegand. Bald werden sich die Gastronomen einig. 2005 übernehmen die Gastro-Chefs Thomas Schneider und Lutz Thielemann die Markenrechte, Rezepturen und die große Unternehmensgeschichte des Traditionshauses. Die neue „Wilhelm Horn Markenspirituosen GmbH“ wird geboren. Braumeister Matthias Richter kümmert sich seither um die Destillier-Tradition der Stadt. „Wir haben die Expertise und sind in der Lage, die Marke weiterzuentwickeln“, sagt Wiegand, ein gelernter Koch, Restaurantfachmann und studierter Betriebswirt. Ihr erstes Projekt ist die Renaissance vom „Echten Leipziger Allasch“. Und dabei bleibt es nicht. Inzwischen gehören zum Hausmarkensortiment ein preisgekrönter Long Horn Gin, ein Kräuter Wilhelm, ein Bach Aronia Likör, ein Green Horn Peppermint, ein Vodka Podolski, ein „23 Absinth“ zum 100-jährigen Jubiläum und ein Golden Horn Gin Sprizz. Produziert werden sie in der Brennerei in einem Nebengebäude des alten Bahnhofs, dort stehen Destille, Tanks und Abfüllmaschinen bereit. „Wir machen alles selbst“, sagt Wiegand. „Jede Flasche wird hier abgefüllt und geht in den Großhandel.“ Zu den Kunden zählen lokale Einzelhändler sowie Konsum, Edeka und Rewe, Feinkosthändler und Gastronomen der Region wie Auerbachs Keller und die Gourmétage in der Dresdner Altmarkt-Galerie. Es sind abertausende Flaschen im Jahr. „…“

Text: Sven Heitkamp
Bild: Anja Jungnickel
Quelle: Sächsische Zeitung 14./15.09.2024 Seite
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Wie wichtig ist das Geschäft zu Weihnachten und Silvester für die Gastrobranche?
„Der Dezember macht den Deckel drauf, ohne ihn würde es schwierig werden, sagt Frank Wiegend, der Chef vom Baye­rischen Bahnhof. Im ersten Quartal würden oft kaum Gewinne erwirt­schaftet. Es entscheidet sich meist erst im letzten Monat, ob man am Ende des Jahres auf eine schwarze Null kommt. Mit dem Geschäfts­verlauf des Jahres 2023 sei man nicht unzufrieden, aber wir stehen schlechter da als 2019“, räumt Wie­gand ein – trotz Preiserhöhungen in den letzten zwei, drei Jahren, ,die wir machen mussten, um auf die ge­stiegenen Kosten zu reagieren. Auch wenn ab Januar die Mehr­wertsteuer von 7 auf 19 Prozent stei­gen wird, ist er zuversichtlich fürs nächste Jahr gestimmt.